Scrambler entstanden in den 1960er Jahren, als die On-Road-Maschinen mit zusätzlichen Stollenreifen, Sumpfschutz und hochgelegtem Auspuff für leichte Geländefahrten fit gemacht wurden. Die Triumph T120 TT Special und die Honda CL77 sind Klassiker der Ära.
Heute steht der Scrambler für eine Lifestyle-orientierte Custom-Schule: roher Look, gutmütige Sitzposition, Allround-Tauglichkeit. Beliebte Basen: Ducati Scrambler, Triumph Street Scrambler, Yamaha XSR700, BMW R nineT Scrambler.
Häufige Fragen zu Scrambler
Was ist der Unterschied zwischen Scrambler und Enduro?+
Der Scrambler ist primär ein Straßenmotorrad mit Offroad-Optik — kurzer Federweg, On/Off-Reifen, oft auch Gussräder. Eine Enduro hat langen Federweg, Speichenräder und ist für echte Gelände-Einsätze gebaut. Scrambler = 80 % Straße, Enduro = 50/50.
Welche Reifen passen auf einen Scrambler?+
Klassisch sind 50/50-Reifen wie Pirelli MT60 RS, Continental TKC 70 oder Heidenau K60 Scout. Wer mehr Straßenanteil fährt, greift zu Block-Profilreifen wie Metzeler Karoo Street. Für echtes Gelände: Continental TKC 80.
Welche Werkstätten bauen Scrambler in Deutschland?+
Auf MotoDigital findest du verifizierte Custom-Werkstätten mit Scrambler-Schwerpunkt — gefiltert nach Standort und Stil. Über die Map-Suche kannst du dir direkt die nächste Werkstatt anzeigen lassen.